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Gaucho in Rio Grande do Sul

 

Rio Grande do Sul

Rio Grande do Sul, der größte der drei südlichen Bundesstaaten, ist mit rund zehn Millionen Einwohnern nicht nur der  bevölkerungsreichste, sondern zugleich einer der wohlhabendsten in ganz Brasilien. Dieser an Uruguay und Argentinien angrenzende Staat hat eine eigene Kultur entwickelt, eine Mischung aus portugiesischen,  spanischen, italienischen und deutschen Elementen. Pommeranos nennt man noch heute die etwa 250 000 Nachkommen pommerscher Einwanderer unter den zwei Millionen Deutsch – Brasilianern. Da ihre Kolonien weit im Hinterland liegen, bewahren sie sorgsam das  Brauchtum ihrer Vorfahren bis hin zum pommerschen Platt.     Die Gaucho-Kultur ist das Markenzeichen von Rio Grande do Sul, wo dunkelhäutige Cowboys mit ihren typischen flachen Hüten mit  Kinnriemen, weiten Hosen, roten Halstüchern und Lederstiefeln über die südliche Pampas streifen und das Symbol des Gaucho-Landes  bewahren. Dies ist das Land des Machismo, in dem es nur echte Männer gibt - ein Erbe der gewaltbetonten Geschichte des Staates Rio Grande.  Der Süden  Brasiliens - ein Reisegebiet mit vielen unentdeckten Schönheiten Denkt man an das Reiseziel Brasilien, assoziert man damit schnell den Karneval von Rio, die weltbekannten Strände Copacobana und  Ipanema oder den 370 Meter hohen Zuckerhut, das Wahrzeichen Rio de Janeiros. Weniger touristisch bekannt ist dagegen der Süden Brasiliens . Hier sind als einzige Region die vier Jahreszeiten deutlich ausgeprägt.  Im Winter ist es kalt und nicht selten schneit es. Die drei Bundesstaaten im Süden haben ihr eigenes Gesicht . Die Pampa von Rio  Grande do Sul, die sanften Täler von Santa Catarina und die grünen Hügel von Parana waren bis ins 19. Jahrhundert kaum  besiedelt,bis das Land an italienische und deutsche Einwanderer verschenkt wurde. Dieser Einfluss ist noch heute in der Architektur,  der Kultur, den Bräuchen und in den typischen Gerichten festzustellen . Die Touristenattraktion im Süden Brasiliens sind zweifellos die Wasserfälle von Iguacu im Drei - Staaten- Eck Brasilien, Praguay und Argentinien. Über mehrere große Beckenstürzen jede Sekunde 1750 Kubikmeter Wasser über 60 Meter hohe Klippen, die oftmals von einem  Regenbogen überspannt sind.Das Donnern der herabstürzenden Wassermassen ist kilometerweit zu hören. Hubschrauberrundflüge  ermöglichen einen Blick aus nächster Nähe, und mit Booten kann man durch den Teufelspaß an die Fälle heranfahren.  Hauptstadt der Ökologie nennt sie die 1.6 Millionenstadt Curitiba, die Hauptstadt des nördlichsten der drei Bundesstaaten, Parana,  Curitiba hat die meisten Parks und Seen aller brasilianischen Städte. Auf jeden Einwohnerentfallen 54 Quadratmeter  Grünfläche.Florianapolis ist die Hauptstadt des Bundesstaates Santa Catarina und liegt etwa 300 Kilometer südlich von Curitiba.   Die Stadt ist auf einer Insel gelegen und durch zwei Brücken  mit dem Festland verbunden .Von Florianapolis aus gelangt  der  Besucher landeinwärts zum schönen Itajai - Tal mit den ursprünglich europäischen Siedlungen Blumenau, Brusque und Joinville.  Blumenau hat heute etwa 200 000 Einwohner. Die“ Stadt der Deutschen „ gegründet von Einwanderen aus Pommern, ist heute eine  der wohlhabensten Gegenden Brasiliens. Im Schatten der größten Textilkonzerne Lateinamerikas gedeihen neue Branchen wie  Elektronik, Sojamühlen und Hühnerfarmen. Alljährliche Attraktion ist hier das Oktoberfest - angeblich das „ größte außerhalb  Münchens „ . In diesem Jahr findet das Fest vom  05 .Oktober bis einschließlich 22 .Oktober statt. Das kulinarische Angebot reicht  vom Leberkäse mit Brezel bis zum Bavaria-Burger.  Wer in die Hauptstadt von Rio Grande do Sul, Porto Alegre kommt, kommt selten in erster Linie wegen der Stadt. Die Stadt  unterscheidet sich sowohl klimatisch wie kulturell zu wenig von dem, was man bereits aus Deutschland und Europa kennt. Der  "fröhliche Hafen" ist meist der Ausgangspunkt für einen Besuch im Süden Brasiliens. Porto Alegre ist der größte Binnenhafen des  Landes, hat aber in den letzten Jahren an Bedeutung verloren. Die Stadt wurde 1732 von portugiesischen Einwanderern am Ostufer  des Rio Guaíba gegründet ist über die fast 10.000 km² große "Enten-Lagune", die Lagoa dos Patos, mit dem Atlantik verbunden.  Die Stadt hat zwei Universitäten und hat heute knapp 1,27 Millionen Einwohner - darunter viele Nachfahren italienischer, deutscher  und polnischer Immigranten - und wird von moderner Architektur geprägt. 
Rio Grande do Sul

Gaucho-Kultur ist das Markenzeichen von Rio Grande do Sul

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Rio Grande do Sul, der größte der drei südlichen Bundesstaaten, ist  mit rund zehn Millionen Einwohnern nicht nur der  bevölkerungsreichste, sondern zugleich einer der wohlhabendsten  in ganz Brasilien.  Dieser an Uruguay und Argentinien angrenzende Staat hat eine  eigene Kultur entwickelt, eine Mischung aus portugiesischen,  spanischen, italienischen und deutschen Elementen. Pommeranos  nennt man noch heute die etwa 250 000 Nachkommen  pommerscher Einwanderer unter den zwei Millionen Deutsch –  Brasilianern. Da ihre Kolonien weit im Hinterland liegen, bewahren  sie sorgsam das Brauchtum ihrer Vorfahren bis hin zum  pommerschen Platt.     Die Gaucho-Kultur ist das Markenzeichen von Rio Grande do Sul, wo  dunkelhäutige Cowboys mit ihren typischen flachen Hüten mit  Kinnriemen, weiten Hosen, roten Halstüchern und Lederstiefeln  über die südliche Pampas streifen und das Symbol des Gaucho-  Landes bewahren. Dies ist das Land des Machismo, in dem es nur  echte Männer gibt - ein Erbe der gewaltbetonten Geschichte des  Staates Rio Grande.  Der Süden  Brasiliens - ein Reisegebiet mit vielen unentdeckten  Schönheiten Denkt man an das Reiseziel Brasilien, assoziert man damit schnell  den Karneval von Rio, die weltbekannten Strände Copacobana und  Ipanema oder den 370 Meter hohen Zuckerhut, das Wahrzeichen  Rio de Janeiros. Weniger touristisch bekannt ist dagegen der Süden Brasiliens . Hier  sind als einzige Region die vier Jahreszeiten deutlich ausgeprägt.  Im Winter ist es kalt und nicht selten schneit es. Die drei  Bundesstaaten im Süden haben ihr eigenes Gesicht . Die Pampa von Rio Grande do Sul, die sanften Täler von Santa Catarina und die  grünen Hügel von Parana waren bis ins 19. Jahrhundert kaum  besiedelt,bis das Land an italienische und deutsche Einwanderer  verschenkt wurde. Dieser Einfluss ist noch heute in der Architektur, der Kultur, den Bräuchen und in den typischen Gerichten  festzustellen . Die Touristenattraktion im Süden Brasiliens sind zweifellos die Wasserfälle von Iguacu im Drei - Staaten- Eck Brasilien, Praguay und Argentinien. Über mehrere große Beckenstürzen jede Sekunde 1750 Kubikmeter  Wasser über 60 Meter hohe Klippen, die oftmals von einem  Regenbogen überspannt sind.Das Donnern der herabstürzenden  Wassermassen ist kilometerweit zu hören. Hubschrauberrundflüge  ermöglichen einen Blick aus nächster Nähe, und mit Booten kann  man durch den Teufelspaß an die Fälle heranfahren.  Hauptstadt der Ökologie nennt sie die 1.6 Millionenstadt Curitiba,  die Hauptstadt des nördlichsten der drei Bundesstaaten, Parana,  Curitiba hat die meisten Parks und Seen aller brasilianischen  Städte. Auf jeden Einwohnerentfallen 54 Quadratmeter  Grünfläche.Florianapolis ist die Hauptstadt des Bundesstaates  Santa Catarina und liegt etwa 300 Kilometer südlich von Curitiba.   Die Stadt ist auf einer Insel gelegen und durch zwei Brücken  mit  dem Festland verbunden .Von Florianapolis aus gelangt  der  Besucher landeinwärts zum schönen Itajai - Tal mit den  ursprünglich europäischen Siedlungen Blumenau, Brusque und  Joinville. Blumenau hat heute etwa 200 000 Einwohner. Die“ Stadt  der Deutschen „ gegründet von Einwanderen aus Pommern, ist  heute eine der wohlhabensten Gegenden Brasiliens. Im Schatten  der größten Textilkonzerne Lateinamerikas gedeihen neue  Branchen wie Elektronik, Sojamühlen und Hühnerfarmen.  Alljährliche Attraktion ist hier das Oktoberfest - angeblich das „  größte außerhalb Münchens „ . In diesem Jahr findet das Fest vom   05 .Oktober bis einschließlich 22 .Oktober statt. Das kulinarische  Angebot reicht vom Leberkäse mit Brezel bis zum Bavaria-Burger.  Wer in die Hauptstadt von Rio Grande do Sul, Porto Alegre kommt,  kommt selten in erster Linie wegen der Stadt. Die Stadt  unterscheidet sich sowohl klimatisch wie kulturell zu wenig von  dem, was man bereits aus Deutschland und Europa kennt. Der  "fröhliche Hafen" ist meist der Ausgangspunkt für einen Besuch im  Süden Brasiliens. Porto Alegre ist der größte Binnenhafen des  Landes, hat aber in den letzten Jahren an Bedeutung verloren. Die  Stadt wurde 1732 von portugiesischen Einwanderern am Ostufer  des Rio Guaíba gegründet ist über die fast 10.000 km² große  "Enten-Lagune", die Lagoa dos Patos, mit dem Atlantik verbunden. Die Stadt hat zwei Universitäten und hat heute knapp 1,27  Millionen Einwohner - darunter viele Nachfahren italienischer,  deutscher und polnischer Immigranten - und wird von moderner  Architektur geprägt.
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